Über die lange Geschichte des Matchas, den Ursprung in China, die Verbindung zum Buddhismus, die Bedeutung des Mönchs Myoan Eisai für die Verbreitung von Matcha in Japan und die aktuell wachsende Beliebheit in der Welt.

Ursprünglich kommt Matcha aus China – hier wurde schon ab dem 6. Jahrhundert grüner Tee von buddhistischen Chan Mönchen für medizinische Zwecke fein gemahlen. Bereits sehr früh machten die Mönche offenbar positive Erfahrungen mit Matcha. Für sie spielten die Zubereitung und der Konsum von Tee eine wichtige Rolle und es wurden schon hier erste Rituale rund um den Tee entwickelt.

 

EisaiMyoan Eisai, der Buddhismus und Matcha

Der einflussreiche, japanische Mönch Myoan Eisai lernte ca. 1190 auf einer Reise nach China den Zen-Buddhismus und die Tradition des Matcha-Trinkens kennen. Beides überzeugte ihn so sehr, dass er es mit nach Japan brachte und dort den Rest seines Lebens damit verbrachte, den Zen-Buddhismus und Matcha-Trinken zu verbreiten. In China geriet das Matcha-Trinken etwas in Vergessenheit. Dank der Bemühungen Eisais erfreute sich der Matcha jedoch in Japan immer größerer Beliebtheit. Unter den Mönchen verbreitete sich der Matchagenuss recht schnell. Nach den Überlieferungen glaubten sie an die positiven Wirkungen auf das Wohlbefinden und nutzen den Tee zur Unterstützung ihrer langen Meditationen. Auch die Samurai und höhere Kasten, der damaligen Schichten-orientierten japanischen Gesellschaft ließen sich schnell von den Vorzügen überzeugen und legten daraufhin erste Teeplantagen an. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Techniken und Methoden zum Anbau des grünen Tees immer weiter verfeinert und professioneller, so daß auch die Qualität des Matchas immer weiter gesteigert werden konnte.

 

Der japanische Teeweg (Chado) und die Teezeremonie

Im 16. Jahrhundert entwickelte sich aus dem traditionellen Teegenuß die Kunst des japanischen “Teeweges” (jap. Chado). Dies hat der Japaner Sen no-Rikyu (1522-1591) besonders gefördert. Auch hier spielt die Zubereitung und der Genuss des Matchas eine zentrale Rolle: Es handelt sich hierbei um ein Teeritual, welches bestimmten Regeln und einer festgelegten Choreografie folgt. Diese Teezeremonie war auch eine Gegenbewegung gegen die von der Oberschicht gepflegten Teetreffen und Teewettbewerbe, bei denen es auch darum ging, den Reichtum darzustellen. Mit der Entwicklung des japanischen Teeweges entstanden die ersten Teeschulen, in denen die Regeln der Teezeremonie gelehrt und praktiziert wurden. Anfangs waren die Teeschulen den oberen Kasten der Gesellschaft vorbehalten. Erst Ende des 18. Jahrhunderts hatten auch andere Bevölkerungsschichten Zugang.

 

Aktuelle Entwicklung und Zukunft des Matcha

Wie auch andere reine Naturprodukte erfreut sich Matcha heute weltweit einer wachsenden Beliebtheit. Der Anspruch, sich im Einklang mit den natürlichen Bedürfnissen von Körper, Geist und Seele zu ernähren, hat ein breites Publikum erfasst. Die Menschen leben gesundheits- und umweltbewusster. Deshalb nimmt auch das Interesse an qualitativ hochwertigen, natürlichen Nahrungsmitteln zu. Auch die Zahl der Vegetarier und Veganer wächst stetig. Sie erkannten schon früh, dass Matcha eine wichtige Ergänzung der ausgewogenen Ernährung sein kann. Was zunächst in den Vereinigten Staaten zu beobachten war, ist nun auch in Deutschland angekommen: Das Matcha-Ritual wird Bestandteil einer wachsenden Wellness-Bewegung. Und immer mehr Menschen sehen diesen besonderen Grüntee als natürlichen Energie Lieferanten und Alternative zu Kaffee. Das Team von Koumei Matcha ist von der tausendjährigen Erfolgsgeschichte des Matchas überzeugt. Es wird Zeit, dass Matcha auch in Deutschland und Europa für dich, deine Familie und Freunde erlebbar wird. An dieser für uns Menschen erfreulichen Entwicklung arbeiten wir durch die Verbreitung des Matchas und des Wissens über ihn.

 

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